Über unseren Garten

Unser Garten ist 500 qm² groß. Mein Mann und ich haben ihn mit dem Haus 2008 übernommen. Zuvor war es der Garten meiner Großeltern, deshalb habe ich gleich viele schöne Erinnerungen mit dem Garten verbunden. Früher war er hauptsächlich Nutzgarten, bis ihn meine Großeltern nicht mehr bewirtschaften konnten. So bestand er zum Zeitpunkt unseres Einzugs hauptsächlich aus pflegeleichter Wiese und einigen mittlerweile zu großen Tannen im Vorgarten. Seit wir eingezogen sind hat sich nach und nach viel verändert unsere Familie ist gewachsen und der Garten ist für meine Familie und mich zu unserem kleinen Paradies geworden, mit schönen Staudenbeeten, gemütlichen Plätzchen, einem Gemüsegarten und vielem mehr.

Freitag, 30. März 2018

Friday Flowerday

Zwei Tulpen geschenkt!



Von unserem kleinen Blumenlädchen im Ort haben meine Mädchen zwei schöne rosa Tulpen geschenkt bekommen. Die Besitzerin hat selbst auch Zwillinge, die allerdings schon lange erwachsen sind und ich glaube deshalb freut sie sich immer uns zu sehen. Als wir letztens ihrem kleinen Blumengeschäft einen Besuch abgestattet haben, um ein paar Frühlingsblumen für die Pflanzkübel auf der Terrasse zu kaufen, haben meine Mädchen zwei hübsche Tulpen von ihr geschenkt bekommen. Schön wenn man noch auf so nette Ladenbesitzer trifft, die Mädchen sind dann ganz stolz mit ihren Tulpen nach Hause gelaufen, sie haben sich sehr über ihre rosa Tulpen gefreut. Daheim angekommen haben wir überlegt, was wir jetzt mit den Tulpen anstellen können. Man hätte sie in eine schmale Vase stellen können aber wir hatten eine bessere Idee. Auf unserer Kommode steht ein aus Zweigen geflochtenes Gebilde, dass wir sowieso noch für Ostern dekorieren wollten, also haben wir die Tulpen in Reagenzgläschen gestellt und diese zwischen die Zweige gesteckt noch schnell ein paar Forsythien Zweige dazu und mit schönen Eier dekoriert, fertig.
Mit diesen Bildern verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche euch allen auch ein schönes Osterfest, hoffentlich mit etwas Sonnenschein, damit wir die Eier im Garten suchen können, das wünsch ich mir.

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Holunderbluetchen`s Friday Flowerday









Mittwoch, 28. März 2018

kleines DIY ein Osternest

Ein Nest für die Osterhasen


Auf einer Gartenmesse hatten wir für unsere Mädchen, zwei süße kleine Häschen gekauft. Natürlich haben sie sich sehr über die Hasen gefreut aber ziemlich schnell, nach der Freude über die süßen Häschen, kam die Frage auf: "und wo ist ihr Nest"? Denn schließlich musste es sich, so kurz vor Osten, ja um zwei Osterhasen handeln. So da waren nun die armen kleinen Osterhäschen und ohne Nest konnten wir sie natürlich nicht lassen also ran an die Arbeit und den Häschen ein standesgemäßes Nest gebaut.



Dafür habe ich aus den Ranken der abgeschnittenen Clematis einen kleinen Kranz gebunden.
Das geht ganz einfach ohne Draht, indem man einen Teil der Ranken Kranzförmig zusammen hebt
und dann die übrigen einzelnen Ranken immer wieder um den Kranz schlingt,
 so bekommt das Ganze die nötige Stabilität. 

Mit etwas Bindedraht habe ich, an dem fertigen Kranz,
ein kreisförmig zugeschnittenes Maschendrahtstück befestigt.
 Das Maschendrahtstück sollte etwas größer als der Kranz sein, damit man daraus gut ein Nest formen kann.
 Es ist einfacher wenn man den Maschendraht vorab schon einmal etwas Schalenförmig zurecht biegt.

Hier kann man es nochmal ganz schön erkennen, den Bindedraht habe ich außen um den Kranz
und durch die äußeren Maschen des Maschendrahtes gefädelt und so beide Elemente miteinander verbunden.

Als die Nestform fertig war haben meine beiden kleinen Helfer
 ganz fleißig alles im Garten zusammen gesammelt, was irgendwie weich
und somit gut zum auspolstern des Nestchens geeignet war.
 Den Kranz außen am Nest haben wir noch mit ein paar Weidekätzchenzweigen verschönert.

Dann war das Nest fertig und die beiden Häschen durften gleich in ihr neues schönes Zuhause einziehen ein paar kleine Wachteleier haben sie auch noch dazu bekommen denn Osterhasen brauchen ja nicht nur ein Nest sondern auch Ostereier. 



Dienstag, 27. März 2018

Ostereier beklebt mit Zeitungspapier

 Ostereier


Wir blasen jedes Jahr vor Ostern miteinander Eier aus, um sie dann mit unterschiedlichen Techniken schön zu gestallten. Die fertigen Eier hängen wir dann an unseren Osterstrauch. Ich mache das total gerne mit den Kindern und sie haben auf jeden Fall auch ihren Spaß daran.
Dieses Jahr haben wir die Eier mit Zeitungspapierschnipseln beklebt, meine beiden Mädchen haben gerade gelernt ihre Namen zu schreiben und sind im Moment so fasziniert von Buchstaben und Schrift, dadurch haben sie mich auf die Idee gebracht auch unsere Eier dieses Jahr so zu gestalten. Die Zeitung habe  ich etwas vergilben lassen, in dem ich sie auf niedriger Stufe bei Ober und Unterhitze einige Zeit in den Bachofen gelegt habe. Diesen vergilbten "gealterten" Look finde ich einfach schöner.


Jetzt ging es los, die Mädchen waren voller Eifer dabei, die Zeitung in kleine Schnipsel zu reisen, die sie dann mit Kleister auf die ausgeblasenen Eier geklebt haben bis vom ursprünglichen Ei nichts mehr zu sehen war.



Die Arbeit mit dem Kleister ist eine schleimige, klebrige Angelegenheit, die nicht alle Kinder so gerne mögen. Während meine eine Tochter ganz wild darauf war, die ganzen Hände in den Kleister zu tauchen um Hände und Ei mit dem glitschigen Glibber einzuschmieren, wollte die Andere lieber mit dem Pinsel arbeiten, so dass möglichst wenig Kleister an die Finger kommt und wenn dies doch passierte musste er möglichst schnell mit dem Küchentuch entfernt werden.


Als die Eier beklebt und alles glatt gestrichen war haben wir noch kleine Blüten aus einem Geschenkpapier ausgeschnitten und sie als Verzierung auf die Eier geklebt.



Ich finde unsere Eier sind sehr schön geworden und sie passen prima an den Weidekätzchenstrauß den wir auf einem unserer Spaziergänge erbeutet haben.




Freitag, 9. März 2018

Friday Flowerday

Kirschblüte


In Japan wird mit dem Kirschblütenfest Ende März der Frühling eingeläutet, so dachte ich vielleicht klappt das ja auch bei mir hier Zuhause, nach dem Beginn des Frühlings sehne ich mich inzwischen nämlich sehr. Die Japaner zelebrieren dieses Fest förmlich. Es wird schon Wochen im voraus, in den Medien vorhergesagt und spekuliert wann wohl genau, in welchem Gebiet, zu welcher Zeit, der Beginn der Kirschblüte einsetzt. Wenn es dann soweit ist, spaziert sozusagen ganz Japan durch Alleen und Heine mit blühenden Kirschbäumen, um dann das Erlebnis, mit einem gemeinsamen Picknick, an dem es allerlei Köstliches gibt, ausklingen zu lassen. Die Blüte der Zierkirschen ist der Inbegriff der vollendeten Schönheit, die einmal im Jahr für kurze Zeit ihre ganze Pracht erblühen lasst um dann mit dem Herabfallen der Blütenblätter, an die Vergänglichkeit, eben dieser Schönheit zu erinnern.
Was für eine wunderbare Bedeutung gerade in unserer Zeit, die Wertschätzung der vergänglichen Schönheit der Natur.

Bei mir stehen die Kirschblütenzweige in einer hohen Bodenvase neben unserer Familienfotowand.



Die Kirschzweige habe ich von unserer Zierkirsche aus dem Garten, sie sind zu stark auf den Gehweg geragt und ich hätte sie sowieso entfernen müssen.



Die zart rosa überhauchten Blüten sind wirkliche Kunstwerke der Natur und unsere duften dazu auch noch wunderbar, so dass auch unser Wohnzimmer ein paar Tage in einen herrlichen Frühlingsduft gehüllt war.


Verlinkt mit: https://holunderbluetchen.blogspot