Über unseren Garten

Unser Garten ist 500 qm² groß. Mein Mann und ich haben ihn mit dem Haus 2008 übernommen. Zuvor war es der Garten meiner Großeltern, deshalb habe ich gleich viele schöne Erinnerungen mit dem Garten verbunden. Früher war er hauptsächlich Nutzgarten, bis ihn meine Großeltern nicht mehr bewirtschaften konnten. So bestand er zum Zeitpunkt unseres Einzugs hauptsächlich aus pflegeleichter Wiese und einigen mittlerweile zu großen Tannen im Vorgarten. Seit wir eingezogen sind hat sich nach und nach viel verändert unsere Familie ist gewachsen und der Garten ist für meine Familie und mich zu unserem kleinen Paradies geworden, mit schönen Staudenbeeten, gemütlichen Plätzchen, einem Gemüsegarten und vielem mehr.

Sonntag, 26. Februar 2017

Der Vorfrühling

der Frühling hat angeklopft, das Leben erwacht, die ersten Schneeglöckchen und Lenzrosen recken in unserem Garten ihre hübschen Blüten der Frühlingssonne entgegen. Mein Gärtnerherz macht Freudensprünge über dieses wunderbare Erwachen.
Es hat auch mich gepackt, in der ersten wärmeren Tagen habe ich die Staudenbeete abgeräumt. Das bedeutet, Stauden, die ich wegen ihrer schönen Struktur oder auch wegen ihres im Winter dekorativem Fruchtschmuck stehen lasse, werden in bodennähe abgeschnitten. Dazu gehören alle Gräser, die Sonnenhüte Echinacea, die verbena bonariensis, die Dreiblattspiere gillenia trifoliata, die Hortensien die Wildrosen z.B rosa glauca und viele mehr. Wenn dann all das abgestorbene vertrocknete Pflanzenmaterial abgeschnitten ist und das ist, dass könnt ihr glauben eine ganze Menge, oft so viel das drei Komposthaufen nicht ausreichen, dann bringe ich getrockneten Pferdedung großflächig auf den Beeten aus. Danach riecht unser Garten zur Freude meiner Mädchen immer ein wenig nach Pferdekoppel😉 Aber durch diese erste Düngung bekommen die Pflanzen nach den harten Wintermonaten erst mal eine Aufbaukur, sozusagen der Kickstart in den Frühling. Wenn der Dünger ausgebracht ist lockere ich vorsichtig mit einer kleinen Harke oberflächlich die Erde und entferne dabei gleich die ersten Beikräuter, die manchmal doch schneller als meine Stauden sind. Durch das nur oberflächliche leichte Auflockern wird weder das Bodenleben noch die neu aufkeimenden Pflänzchen zerstört vor allem aber ermöglicht es dem Dünger das langsame einsickern in den Boden und so den Pflanzen eine bessere Aufnahme der Nährstoffe. Wenn es dann auch noch, so wie dieses Jahr, in den nächsten Tagen hin und wieder sanft regnet ist für mich alles perfekt und ich freu mich das mir die Natur so gut in die Hände spielt.

Zwischendurch lieben wir es Streifengänge durch den Garten zu unternehmen und nachzusehen welche Blümlein ihren großen Auftritt haben und was es sonst so zu entdecken gibt.Vor allem zusammen mit den Kinder ist der Frühlingsanfang besonders schön sie freuen sich über jede neue Blüte über jeden kleinen Käfer, die ersten Bienchen und alles was uns zeigt das der Garten zu neuem Leben erwacht. Alles wird ausgiebig bestaunt und mit andächtiger Bewunderung belohnt. manchmal denke ich das vieles bei uns so gut gedeiht weil es einfach die angebrachte Aufmerksamkeit bekommt.
leucojum vernum, Heuchera lime marmalade und leuchtkäfer 


helleborus foetidus


Primula vulgaris und galanthus



helleborus



Ein weiterer Schritt für den guten Start in den Frühling ist die Beete mit einer Schicht Kompost und Rindenhumus abzudecken. Der Rindenhumus erschwert den unerwünschten Kräutchen das aufkeimen und der Kompost stärkt die Pflanzen und verbessert den Boden.