Über unseren Garten

Unser Garten ist 500 qm² groß. Mein Mann und ich haben ihn mit dem Haus 2008 übernommen. Zuvor war es der Garten meiner Großeltern, deshalb habe ich gleich viele schöne Erinnerungen mit dem Garten verbunden. Früher war er hauptsächlich Nutzgarten, bis ihn meine Großeltern nicht mehr bewirtschaften konnten. So bestand er zum Zeitpunkt unseres Einzugs hauptsächlich aus pflegeleichter Wiese und einigen mittlerweile zu großen Tannen im Vorgarten. Seit wir eingezogen sind hat sich nach und nach viel verändert unsere Familie ist gewachsen und der Garten ist für meine Familie und mich zu unserem kleinen Paradies geworden, mit schönen Staudenbeeten, gemütlichen Plätzchen, einem Gemüsegarten und vielem mehr.

Dienstag, 3. April 2018

Osterspaziergang zur Wurmlinger Kapelle

Blick von unten hoch zur Kappelle
Am Ostermontag haben wir einen Spaziergang auf die Wurmlinger Kapelle gemacht, sie liegt oben auf einem Berg und hinauf zur Kapelle führt ein 1687 errichteter Kreuzweg, die Kappelle wurde 1050  als Grabkapelle für Graf Anselm von Calw errichtet und 1685 nach einem Brand erneuert. Der Weg hinauf zur Kapelle führt über schöne Wiesen und Weinberge und man hat immer wieder einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Dörfer und den Albtrauf.


Auf dem Weg nach oben haben wir am Wegesrand auch noch so einiges spannendes entdeckt. Wenn man aufmerksam ist und sich Zeit lässt  die Natur beim laufen wahrzunehmen dann kann man so viel Schönes Entdecken. Kinder haben diesen Blick für die kleinen Dinge, die Kostbarkeiten der Natur und wenn man sie lässt, zeigen sie es uns Großen. Wenn wir zusammen Ausflüge machen gibt es keinen genauen Zeitplan und kein Ziel, dass unbedingt erreicht werden muss, unser Ziel ist es, die Zeit zu genießen und uns zusammen über die kleinen Entdeckungen zu freuen die wir machen.
Ich finde es so wichtig, dass meine Kinder mit Bezug zur Natur aufwachsen. Mir hat das Leben in und mit der Natur immer Kraft gegeben auch die Achtung vor dem Leben auf unserer Erde, es zu schätzen und sich in Bescheidenheit als einen kleinen Teil dieser großartigen Natur wahrzunehmen, dass möchte ich gerne weitergeben. Bei unseren Ausflügen habe ich das Gefühl meinen Mädchen diese Sichtweise auf natürliche Art vermitteln zu können. Dazu passend habe ich dann noch am Wegesrand eine Tafel mit einem Gedicht von Hölderlin entdeckt, ich hoffe man kann es lesen.


Entdeckungen am Wegesrand

Primula vulgaris

Primula veris


Viola odorata

Gagea lutea

Wer dort wohl wohnt?


An einem Sonnigen Hang haben wir dann lauter Erdlöcher entdeckt
und darin hatten sich putzige kleine Insekten versteckt, die  meiner Recherche nach Feldgrillen sein müssten.


Die einzelnen Stationen des Kreuzwegs habe ich auch für euch fotografiert.


 














 

Die Kapelle

Der Altar im Inneren

Der Weg zur Wurmlinger Kapelle ist ein sehr schöner Sparziergang, den man sehr gut mit Kindern machen kann und natürlich passt er perfekt zu Ostern. Wenn sich Kinder, so wie unsere Mädchen, gerade für die Geschichte Jesu interessieren dann geht der Aufstieg wie von selbst, da es sehr spannend ist immer wieder zum nächsten Häuschen zu laufen, um zu schauen welches Bild sich darin verbirgt.


Freitag, 30. März 2018

Friday Flowerday

Zwei Tulpen geschenkt!



Von unserem kleinen Blumenlädchen im Ort haben meine Mädchen zwei schöne rosa Tulpen geschenkt bekommen. Die Besitzerin hat selbst auch Zwillinge, die allerdings schon lange erwachsen sind und ich glaube deshalb freut sie sich immer uns zu sehen. Als wir letztens ihrem kleinen Blumengeschäft einen Besuch abgestattet haben, um ein paar Frühlingsblumen für die Pflanzkübel auf der Terrasse zu kaufen, haben meine Mädchen zwei hübsche Tulpen von ihr geschenkt bekommen. Schön wenn man noch auf so nette Ladenbesitzer trifft, die Mädchen sind dann ganz stolz mit ihren Tulpen nach Hause gelaufen, sie haben sich sehr über ihre rosa Tulpen gefreut. Daheim angekommen haben wir überlegt, was wir jetzt mit den Tulpen anstellen können. Man hätte sie in eine schmale Vase stellen können aber wir hatten eine bessere Idee. Auf unserer Kommode steht ein aus Zweigen geflochtenes Gebilde, dass wir sowieso noch für Ostern dekorieren wollten, also haben wir die Tulpen in Reagenzgläschen gestellt und diese zwischen die Zweige gesteckt noch schnell ein paar Forsythien Zweige dazu und mit schönen Eier dekoriert, fertig.
Mit diesen Bildern verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche euch allen auch ein schönes Osterfest, hoffentlich mit etwas Sonnenschein, damit wir die Eier im Garten suchen können, das wünsch ich mir.

Natürlich verlinkt mit
Holunderbluetchen`s Friday Flowerday









Mittwoch, 28. März 2018

kleines DIY ein Osternest

Ein Nest für die Osterhasen


Auf einer Gartenmesse hatten wir für unsere Mädchen, zwei süße kleine Häschen gekauft. Natürlich haben sie sich sehr über die Hasen gefreut aber ziemlich schnell, nach der Freude über die süßen Häschen, kam die Frage auf: "und wo ist ihr Nest"? Denn schließlich musste es sich, so kurz vor Osten, ja um zwei Osterhasen handeln. So da waren nun die armen kleinen Osterhäschen und ohne Nest konnten wir sie natürlich nicht lassen also ran an die Arbeit und den Häschen ein standesgemäßes Nest gebaut.



Dafür habe ich aus den Ranken der abgeschnittenen Clematis einen kleinen Kranz gebunden.
Das geht ganz einfach ohne Draht, indem man einen Teil der Ranken Kranzförmig zusammen hebt
und dann die übrigen einzelnen Ranken immer wieder um den Kranz schlingt,
 so bekommt das Ganze die nötige Stabilität. 

Mit etwas Bindedraht habe ich, an dem fertigen Kranz,
ein kreisförmig zugeschnittenes Maschendrahtstück befestigt.
 Das Maschendrahtstück sollte etwas größer als der Kranz sein, damit man daraus gut ein Nest formen kann.
 Es ist einfacher wenn man den Maschendraht vorab schon einmal etwas Schalenförmig zurecht biegt.

Hier kann man es nochmal ganz schön erkennen, den Bindedraht habe ich außen um den Kranz
und durch die äußeren Maschen des Maschendrahtes gefädelt und so beide Elemente miteinander verbunden.

Als die Nestform fertig war haben meine beiden kleinen Helfer
 ganz fleißig alles im Garten zusammen gesammelt, was irgendwie weich
und somit gut zum auspolstern des Nestchens geeignet war.
 Den Kranz außen am Nest haben wir noch mit ein paar Weidekätzchenzweigen verschönert.

Dann war das Nest fertig und die beiden Häschen durften gleich in ihr neues schönes Zuhause einziehen ein paar kleine Wachteleier haben sie auch noch dazu bekommen denn Osterhasen brauchen ja nicht nur ein Nest sondern auch Ostereier.